Verein

Verein zur Förderung der Reproduktiven Gesundheit im Alter e.V.

 

Ziel, Zweck und Aufgaben des Vereins ist die Erforschung der menschlichen Alterung in Abhängigkeit reproduktionsbiologischer und medizinischer Grundlagen. Außerdem soll die strukturelle Koordination der mit dieser Thematik befassten Mitglieder und ihrer Verbände gefördert werden. Als weitere Aufgabe übernimmt der Verein die Organisation und Durchführung fachübergreifender Kongresse.

Gegründet wurde der Verein in der Folge des 10. Menopause Weltkongresses der International Menopause Society (IMS) 2002 in Berlin. Diese sehr erfolgreiche Veranstaltung im ICC stand unter der Leitung von Prof. Dr. H.P.G. Schneider, der von 2002 – 2005 auch Präsident der IMS war. Beteiligt waren bereits damals u. a. die Professoren Ziegler (Heidelberg), Behre (Halle), Holzgreve (Basel/Bonn) und Louwen (Frankfurt). Diese gründeten den Verein zur Förderung der Reproduktiven Gesundheit im Alter e.V. mit Sitz in Berlin. Die Geschäftsführung des Vereins liegt in den Händen der Kongressagentur CPO HANSER SERVICE GmbH, die schon 2002 den Internationalen Kongress in Berlin ausgerichtet hatte.

Unsere zivile Gesellschaft hat das vorzeitige Lebensende nahezu eliminiert.  Erkrankungen von Herz und Kreislauf und Karzinome sind die führenden Todes-ursachen geworden. Die Gründe hierfür sind nicht deren Zunahme oder epidemiologische Veränderungen sondern die nahezu vollständige Verhinderung infektiöser Erkrankungen. Die heute überwiegende Dominante sind chronische Erkrankungen, begünstigt durch genetische Veranlagung, Lebensstil, Umwelt und den Alterungsprozess. Es bleibt vor allem die Bekämpfung der kardiovaskulären Erkrankung. Aber auch wenn der Krebs, Diabetes und alle Kreislaufprobleme eliminiert wären, würde wohl die durchschnittliche Lebenserwartung das 90. Lebensjahr kaum übersteigen.

Unser Fokus lag auf altersabhängiger, chronischer Erkrankung. Die neuen Herausforderungen betreffen non-fatale chronische Zustände wie Morbus Alzheimer, Osteoarthritis, Osteoporose, Übergewicht und Inkontinenz. Das medizinische Hauptaugenmerk ist deshalb eher zu richten auf das Erreichen behinderungsfreier Lebensjahre als lediglich die Sterblichkeit.

In diesem Sinne hat der Verein in den vergangenen Jahren fachübergreifend Grundlagen – und klinische Projekte gefördert sowie Tagungen organisiert. Das Metabolische Syndrom steht im Fokus gegenwärtiger klinischer Forschung und Therapie. Adipositas, Bluthochdruck, gestörter Zucker – oder Fettstoffwechsel sind dessen Hauptursachen.

Die geplante Tagung in Frankfurt soll als eine weitere Standortbestimmung dienen im Sinne oben genannter Grundanliegen des Vereins.

Keitum/Berlin, d. 2. Dezember 2019

Prof. Dr. Dr. h.c.  Hermann P. G. S c h n e i d e r. FRCOG
Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Reproduktiven Gesundheit e.V.